Das heutige Gotteshaus in Kollm entstand nach 1560. 1780 wurde der Westturm angebaut. An der Ostwand im Innenraum hat sich eine Wandmalerei erhalten, die den Heiligen Christophorus zeigt. Der reich geschnitzte Portikuskanzelaltar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Orgelprospekt wurde 1738 von der Kirchengemeinde Putzkau bei Bischofswerda erworben und beherbergt eine 1845 gebaute Orgel.
1900 wurde das vorhandene Geläut durch die Gießerei Ulrich in Apolda umgegossen. Diese Glocken wurden alle im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Nach Kriegsende kaufte die Kirchgemeinde die erhaltene, mittlere Glocke der Nachbargemeinde Diehsa an, die dort nicht mehr benötigt wurde. In Kollm ist sie seitdem die größte Glocke. Von zwei in der Zwischenkriegszeit ergänzten Glocken der Gießerei Geittner überlebte nur die Kleine den Zweiten Weltkrieg. Sie wurde 1967, wegen schlechter Klangqualität, im Zuge des Gusses der mittleren Glocke, in Apolda umgegossen.
1900 wurde das vorhandene Geläut durch die Gießerei Ulrich in Apolda umgegossen. Diese Glocken wurden alle im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Nach Kriegsende kaufte die Kirchgemeinde die erhaltene, mittlere Glocke der Nachbargemeinde Diehsa an, die dort nicht mehr benötigt wurde. In Kollm ist sie seitdem die größte Glocke. Von zwei in der Zwischenkriegszeit ergänzten Glocken der Gießerei Geittner überlebte nur die Kleine den Zweiten Weltkrieg. Sie wurde 1967, wegen schlechter Klangqualität, im Zuge des Gusses der mittleren Glocke, in Apolda umgegossen.








