Die heutige Kirche wurde 1774 errichtet und im Jahre 1842 verlängert. Eine Vorgängerbau ist bereits 1563 nachweisbar. Im schlanken Turm läuten vier Glocken die in der Tonlinie eines Molldurquartetts erklingen. Die Glocken läuten in einem 2002 neu errichteten Stahlglockenstuhl.
Eine kleine Geschichte am Rande: Die kleinste Glocke, die heute als Sterbeglocke verwendet wird, wurde in Kriegszeiten von der Kottgeisinger Bevölkerung vergraben. Dadurch sollte sie vor dem Einschmelzen bewahrt werden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie von Schweinen (in einem Feld) ausgegraben, was ihr in der Bevölkerung den wenig schmeichelnden Namen "Sauglocke" verliehen hat.








