Die Glockenstube der Biestower Dorfkirche beherbergt ein zweistimmiges Mischgeläut in einem Stahlglockenstuhl. Die große Glocke stammt aus der Gießerwerkstatt des Rickert de Monkehagen. Auch wenn sie nicht genau datiert ist, kann sie aufgrund stilistischer Merkmale in die frühe Gießperiode der Werkstatt verortet werden. Leider verlor sie zu einem unbekannten Zeitpunkt ihre Krone. Diese konnte im Rahmen einer 2006 erfolgten Restaurierung nach Vorbild der Tarnower Monkehagen-Glocke rekonstruiert werden. Ursprünglich war sie die mittlere Glocke eines Dreiergeläuts. Ihre Schwestern wurden in den Weltkriegen zerstört.
Als Ersatz beschaffte man 1958 eine neue Eisenhartgussglocke, die zusammen mit der Monkehagen-Glocke an gekröpften Jochen in einem Stahlglockenstuhl aufgehängt wurde. Inzwischen läutet die Monkehagen-Glocke wieder am geraden Holzjoch.
Als Ersatz beschaffte man 1958 eine neue Eisenhartgussglocke, die zusammen mit der Monkehagen-Glocke an gekröpften Jochen in einem Stahlglockenstuhl aufgehängt wurde. Inzwischen läutet die Monkehagen-Glocke wieder am geraden Holzjoch.








