Die Johanniskirche in Herford wurde ab dem Jahr 1220 im gotischen Stil erbaut und mehrfach erweitert, darunter der Chor ab dem Jahr 1320. Im Jahre 1414 wurde sie zur Stiftskirche, als das Stift St. Dionysius mit den Gebeinen Widukinds dorthin verlegt wurde. Der Turm wurde im Jahre 1638 durch einen Stadtbrand zerstört und später mehrfach umgebaut. In den Jahren 1906 bis 1910 wurde der Turm jedoch um ein Geschoss niedriger neu errichtet.
Im Turm hängen auf drei Etagen verteilt fünf Glocken, darunter drei aus den Jahren 1639 und 1646 von François und Pierre Hemony, die im Zweiten Weltkrieg erhalten blieben. Die älteste Glocke aus dem Jahre 1496, wurde ab dem Jahr 1801 als Viertelstundenglocke genutzt, im Zweiten Weltkrieg entfernt und im Jahre 1945 zurückgebracht. Bei der Renovierung in den Jahren 1983 bis 1997 wurde sie in das Hauptgeläut integriert, während ihre Funktion seit dem Jahr 1996 eine neue Glocke übernimmt, die von der Glockengießerei Rincker in Sinn gegossen wurde.
Im Turm hängen auf drei Etagen verteilt fünf Glocken, darunter drei aus den Jahren 1639 und 1646 von François und Pierre Hemony, die im Zweiten Weltkrieg erhalten blieben. Die älteste Glocke aus dem Jahre 1496, wurde ab dem Jahr 1801 als Viertelstundenglocke genutzt, im Zweiten Weltkrieg entfernt und im Jahre 1945 zurückgebracht. Bei der Renovierung in den Jahren 1983 bis 1997 wurde sie in das Hauptgeläut integriert, während ihre Funktion seit dem Jahr 1996 eine neue Glocke übernimmt, die von der Glockengießerei Rincker in Sinn gegossen wurde.








