Die Geschichte der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt reicht weit zurück: Das Langhaus war 1314 noch im Bau und der Chor entstand um 1417. Die Kirche wurde in den Jahren 1417, 1616, 1781 und 1865 durch Brände beschädigt. Die Wiederherstellungen gingen jeweils mit Veränderungen und Umbauten einher. 1616 lag die Bauleitung beim Dombaumeister Santino Solari. Nach dem Brand im Jahr 1865 erfolgte eine Reromanisierung. Die Wiedereinweihung fand im Jahr 1872 statt. Im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde der Turm in den obersten Geschoßen nach Plänen des Architekten Josef Weßicken erneuert und 1879 vollendet.
Im Jahr 1618 wurde das Patrozinium von St. Virgil auf Mariä Himmelfahrt geändert.
Die Stadtpfarrkirche besitzt ein vierstimmiges Stahlgeläut der Böhlerwerke aus Kapfenberg welches sich durch besondere Klanggüte auszeichnet. Nach Schwerem Pilz- und Fäulnisbefall wurde ein neuer Glockenstuhl durch die Firma Schauer und Sachs errichtet. Leider wurden die früher vorhandenen Klöppelfänger nicht mehr erneuert, sodass das Geläut nicht mehr in seiner ursprünglichen Klangentfaltung in traditionellem Klangbild ertönt. Dennoch ein beeindruckendes Ensemble.








