Der Osnabrücker Stadtteil Schinkel wurde erstmals um 1200 erwähnt und gehörte historisch zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück, bevor er 1914 in die Stadt Osnabrück eingemeindet wurde. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums wurde Anfang des 20. Jahrhunderts die kirchliche Struktur neu geordnet. Die Pauluskirche wurde vom Architekten Lothar Gürtler aus Osnabrück entworfen und im Jahre 1929 eingeweiht. Neun Jahre später wurde die Pauluskirchengemeinde eigenständig.
Im Jahre 1928 erhielt die Gemeinde neue Glocken von der Glockengießerei Rincker in Sinn. Bis auf die Johannesglocke musste das Geläut im Jahre 1942 für Rüstungszwecke abgegeben werden. Um das Geläut wieder zu vervollständigen, goss der Bochumer Verein im Jahre 1954 drei Stahlglocken in der sogenannten V7-Rippe. Alle Glocken hängen in einem Stahlglockenstuhl an den originalen Holzjochen vom Vorgängergeläut und werden von den Steuerschaltern "Modell U" von der Firma Herforder Elektromotoren-Werke (HEW) angetrieben.
Im Jahre 1928 erhielt die Gemeinde neue Glocken von der Glockengießerei Rincker in Sinn. Bis auf die Johannesglocke musste das Geläut im Jahre 1942 für Rüstungszwecke abgegeben werden. Um das Geläut wieder zu vervollständigen, goss der Bochumer Verein im Jahre 1954 drei Stahlglocken in der sogenannten V7-Rippe. Alle Glocken hängen in einem Stahlglockenstuhl an den originalen Holzjochen vom Vorgängergeläut und werden von den Steuerschaltern "Modell U" von der Firma Herforder Elektromotoren-Werke (HEW) angetrieben.








