Die recht unscheinbare und turmlose Kirche von Tauchritz wurde nach einem Brand 1686 errichtet. Im Inneren sind zweigeschossige Emporen eingezogen sowie der Nordchor um eine Patronatsloge erweitert. Prägend ist der barocke Kanzelaltar aus der Zeit nach dem Brand. Der schlichte Taufstein wurde 1892 gebaut. In der Patronatsloge, welche heute ein kleines Museum und Gedenkstätte beherbergt, steht ein nach 1746 angefertigtes Totenschild. Die Orgel stammt von Schlag & Söhne aus dem Jahr 1888.
Im Dachstuhl steht der hölzerne Glockenstuhl, der noch die originalen Glocken von 1689 beherbergt. Da beim Brand 1686 die drei Glocken verloren gingen, goss der Görlitzer Gießer Abraham Sievert 1689 zwei neue reich gezierte Glocken, gestiftet von der damaligen Patronatsherrin. Im zweiten Weltkrieg musste die große Glocke abgegeben werden. Sie kehrte aber 1950 nach Tauchritz zurück und läutet noch heute mit originalem Klöppel. Die kleinere erhielt vor einigen Jahren ein neues Joch, samt Klöppel.
Im Dachstuhl steht der hölzerne Glockenstuhl, der noch die originalen Glocken von 1689 beherbergt. Da beim Brand 1686 die drei Glocken verloren gingen, goss der Görlitzer Gießer Abraham Sievert 1689 zwei neue reich gezierte Glocken, gestiftet von der damaligen Patronatsherrin. Im zweiten Weltkrieg musste die große Glocke abgegeben werden. Sie kehrte aber 1950 nach Tauchritz zurück und läutet noch heute mit originalem Klöppel. Die kleinere erhielt vor einigen Jahren ein neues Joch, samt Klöppel.








