Das Kirchspiel Munkbrarup wurde erstmals im Jahr 1209 als Holdernes-Brotorp erwähnt, also zu dem Zeitpunkt, als die Kirche dem Zisterzienserkloster Rüde inkorporiert wurde. Die Laurentiuskirche selbst bestand zu dieser Zeit bereits, denn sie wurde im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts nach dem Vorbild der Söruper Marienkirche erbaut. Ursprünglich verfügte sie über keinen Turm, dafür aber über eine halbrunde Apsis. Patron ist der heilige Diakon Laurentius von Rom, der wegen seines Martyriums meist mit einem Grillrost dargestellt wird.
Im Turm finden vier Glocken Platz, wovon die größte und die kleinste historisch bedeutsam sind. Bis zum Zweiten Weltkrieg hingen drei Glocken im Turm. 1965 wurden zwei neue Glocken von den Gebr. Bachert in Kochendorf gegossen und kurz vor Weihnachten deselben Jahres auf den Turm gehängt. Leider ließ man die beiden historischen Glocken von Bachert im Ton korrigieren, was zu der Zeit entgegen dem Denkmalsbewusstsein häufiger geschah.
Im Turm finden vier Glocken Platz, wovon die größte und die kleinste historisch bedeutsam sind. Bis zum Zweiten Weltkrieg hingen drei Glocken im Turm. 1965 wurden zwei neue Glocken von den Gebr. Bachert in Kochendorf gegossen und kurz vor Weihnachten deselben Jahres auf den Turm gehängt. Leider ließ man die beiden historischen Glocken von Bachert im Ton korrigieren, was zu der Zeit entgegen dem Denkmalsbewusstsein häufiger geschah.








