Die Gegend um den heutigen Ort Breklum war nachweislich schon vor 6000 Jahren, also in der Jungsteinzeit, bewohnt und ist es seit dieser Zeit wahrscheinlich immer gewesen. So verwundert es auch nicht, das die Kirche von Breklum bereits um das Jahr 1200 errichtet wurde. Von Anfang an stand sie vermutlich unter dem Patrozinium des Heiligen Olaf, König von Norwegen, der im Jahr 1030 starb und kurz danach heiliggesprochen wurde. Dieser Umstand ermöglichte es, ihn als Kirchenpatron auswählen zu können. Breklums Kirche gilt als ein besonderes Baudenkmal der späten Backsteinromanik im Landesteil Schleswig. Das Mauerwerk besteht zum Teil aus großen Feldsteinen, wie es in einigen Regionen Deutschlands sehr häufig vorzufinden ist. Errichtet wurde das Gotteshaus als Wehrkirche, in der die Bewohner des Umlandes bei Überfällen Schutz finden konnten. Gerade in der Romanik war diese Art des Kirchenbaus sehr beliebt. Schon früh war Breklum war ein Kirchspiel, und die Kirche bildete in der Nordergoesharde ein Zentrum für die Bewohner der Umgebung. Im 14. Jahrhundert erlangten die bis dahin zum Kirchspiel gehörenden Gemeinden Bordelum und Drelsdorf ihre jeweilige Eigenständigkeit und bis 1530 gehörte auch Bredstedt zum Kirchspiel Breklum.
Im 55 Meter hohen Turm läuten zwei Glocken in einem Holzglockenstuhl: Eine historische Beseler-Glocke von 1833 mit dem Ton d' und eine Glocke der Karlsruher Glockengießerei von 1992 mit dem Ton f'. So verfügt die Breklumer Kirche über ein wertvolles und, für eine Dorfkirche, recht tontiefes Geläut.
Im 55 Meter hohen Turm läuten zwei Glocken in einem Holzglockenstuhl: Eine historische Beseler-Glocke von 1833 mit dem Ton d' und eine Glocke der Karlsruher Glockengießerei von 1992 mit dem Ton f'. So verfügt die Breklumer Kirche über ein wertvolles und, für eine Dorfkirche, recht tontiefes Geläut.








