Die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis steht in der Nachfolge der ehemaligen Burgkapelle St. Galli und der St.- Gallen- Kapelle. Das Gotteshaus wurde von 1666 bis 1670 im barocken Stil errichtet, nachdem die Kapelle abgerissen worden war. Da der ursprüngliche Turm in Fachwerkbauweise sich als einsturzgefährdet erwies, wurde dieser zwischen 1691 und 1700 ebenfalls neu errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei den Luftangriffen auf Hannover bis auf die Außenmauern zerstört. Von ihr war so gesehen nichts mehr übrig. Von 1956 bis 1958 wurde das Gotteshaus in seiner ursprünglichen äußeren Gestalt rekonstruiert, allerdings vorerst in einem sehr schlichten Stil.
Ab 1923 trug der Turm ein dreistimmiges Bronze-Stahl-Geläut. Die kleine Bronzeglocke wurde im Zweiten Weltkrieg durch den Brand der Kirche vernichtet. Die beiden Gussstahlglocken bilden seither das Geläut der Kirche. Sie hängen in einem Stahlglockenstuhl an geraden Stahljochen.
Ab 1923 trug der Turm ein dreistimmiges Bronze-Stahl-Geläut. Die kleine Bronzeglocke wurde im Zweiten Weltkrieg durch den Brand der Kirche vernichtet. Die beiden Gussstahlglocken bilden seither das Geläut der Kirche. Sie hängen in einem Stahlglockenstuhl an geraden Stahljochen.








