An die im Jahr 1474 geweihte Pfarrkirche St. Gangolf in Kluftern wurde 1974 ein neues Kirchenschiff in Form eines Zeltes angebaut. Der Anbau ist durch eine Maueröffnung mit der alten Pfarrkirche verbunden. Der barocke Hochaltar der Kirche stammt aus der 1818 abgebrochenen Pfarrkirche St. Maria in Altdorf (heute Weingarten) und kam 1883 nach Kluftern. Das fünfstimmige Geläut verfügt über drei historische Glocken zu denen im Jahr 1978 von der Glockengießerei Heidelberg zwei weitere Glocken hinzugegossen wurden. In der Melodielinie erklingt das erweiterte Gloria-Motiv.
In einem seitlich an das Langhaus des alten Kirchenbaus gestellten massiven Glockenturm hängen die Glocken an Holzjochen in zwei Glockenstühlen. Der achteckige Glockenturm ist mit einer Turmzwiebel überdeckt.
Auf einem der Turmzwischengeschosse steht ein voll funktionstüchtiges, altes mechanisches Uhrwerk. Dieses betreibt das Schlagwerk der Glocken. Die Uhrenzifferblätter werden elektromechanisch angetrieben. Das Uhrengeschoss beherbergt ein kleines Glockenmuseum. Hier sind die alten Beschläge, Klöppel und Komponenten des Uhrenwerks ausgestellt. Die Glocken 1, 2 und 3 verfügen über ein Schlagwerk. Hierbei übernimmt die große Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 2 und 3 tätigen den Viertelstundenschlag. Der Turm ist auf den Diagonalseiten mit vier Uhrenzifferblättern belegt.
In einem seitlich an das Langhaus des alten Kirchenbaus gestellten massiven Glockenturm hängen die Glocken an Holzjochen in zwei Glockenstühlen. Der achteckige Glockenturm ist mit einer Turmzwiebel überdeckt.
Auf einem der Turmzwischengeschosse steht ein voll funktionstüchtiges, altes mechanisches Uhrwerk. Dieses betreibt das Schlagwerk der Glocken. Die Uhrenzifferblätter werden elektromechanisch angetrieben. Das Uhrengeschoss beherbergt ein kleines Glockenmuseum. Hier sind die alten Beschläge, Klöppel und Komponenten des Uhrenwerks ausgestellt. Die Glocken 1, 2 und 3 verfügen über ein Schlagwerk. Hierbei übernimmt die große Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 2 und 3 tätigen den Viertelstundenschlag. Der Turm ist auf den Diagonalseiten mit vier Uhrenzifferblättern belegt.








