Die St.-Johannis-Kirche zu Arbergen wurde 1230 erstmals erwähnt. Ältester Teil der Kirche ist der massive Westturm, welcher im 11./12. Jahrhundert errichtet wurde. Das vierjochige Kirchenschiff wurde 1719 errichtet.
Im Turm befindet sich heute die älteste läutbare Glocke der Stadt Bremen. Bis zum Ersten Weltkrieg befand sich neben ihr eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Zuckerhutglocke in erstaunlicher Größe (ca. 600 kg), welche 1917 freiwillig abgegeben und eingeschmolzen wurde. 1936 wurde bei der ortsansässigen Glockengießerei Otto eine Ersatzglocke gegossen, welche als Zier unter anderem ein Christuskreuz, ein Eisernes Kreuz und auch ein Hakenkreuz trug. 1942 wurde sie eingezogen und verhüttet. Zu der verbliebenen Glocke ließ man 1956 zwei neue Glocken, ebenfalls in Hemelingen, gießen. Den historischen Holzstuhl ersetzte man dabei durch den heutigen Stahlstuhl, auch wurde die alte Glocke an ein Stahljoch umgehängt.
Im Turm befindet sich heute die älteste läutbare Glocke der Stadt Bremen. Bis zum Ersten Weltkrieg befand sich neben ihr eine aus dem 12. Jahrhundert stammende Zuckerhutglocke in erstaunlicher Größe (ca. 600 kg), welche 1917 freiwillig abgegeben und eingeschmolzen wurde. 1936 wurde bei der ortsansässigen Glockengießerei Otto eine Ersatzglocke gegossen, welche als Zier unter anderem ein Christuskreuz, ein Eisernes Kreuz und auch ein Hakenkreuz trug. 1942 wurde sie eingezogen und verhüttet. Zu der verbliebenen Glocke ließ man 1956 zwei neue Glocken, ebenfalls in Hemelingen, gießen. Den historischen Holzstuhl ersetzte man dabei durch den heutigen Stahlstuhl, auch wurde die alte Glocke an ein Stahljoch umgehängt.








