Die Peter-und-Paul-Kirche zu Cappel im Land Wursten ist eine 1815/16 erbaute klassizistische Saalkirche. Erhaltene Teile des 1610 abgebrannten Vorgängerbaus wurden mit einbezogen, der Turm wurde gar gänzlich in das neue Bauwerk eingegliedert. Bemerkenswert ist die Orgel, das am besten erhaltene Werk Arp Schnitgers, durch welche die Kirche und das Dorf Cappel eine überregionale Bekanntheit erlangten.
Im Turm haben sich zwei besondere, spätmittelalterliche Glocken erhalten. Die große Glocke wurde 1539 von Pieter van den Gheyn in Mechelen, Belgien, gegossen und ist das einzige Werk ihres Gießers in Niedersachsen. Die kleinere, zwanzig Jahre ältere Glocke stellt eines von vier erhaltenen Werken des Hamburger Gießers Hinrick Kock dar. Vor einigen Jahren wurden die Anlage saniert und die Glocken geschweißt.
Im Turm haben sich zwei besondere, spätmittelalterliche Glocken erhalten. Die große Glocke wurde 1539 von Pieter van den Gheyn in Mechelen, Belgien, gegossen und ist das einzige Werk ihres Gießers in Niedersachsen. Die kleinere, zwanzig Jahre ältere Glocke stellt eines von vier erhaltenen Werken des Hamburger Gießers Hinrick Kock dar. Vor einigen Jahren wurden die Anlage saniert und die Glocken geschweißt.








