Der Glockenturm der Wurzacher Pfarrkirche beherbergt ein außergewöhnliches Quartett aus geschlossen historischen Glocken. Die auffallend klangschöne, frühe Mittelalterglocke, die bereits in gotischer Rippe gegossen ist, wird durch zwei Instrumente aus dem Spätbarock und eine überaus gelungene, große Renaissanceglocke aus Biberach ergänzt. Mit der aparten Nominaltonlinie bilden die Glocken ein unverkennbares und lebendig-charaktervolles Ensemble, das feierlich und eindringlich, wie aus längst vergangenen Zeiten, zum Hörer spricht.
Der hohe Kirchturm wurde im Jahr 1480 auf nahezu quadratischer Grundfläche errichtet und steht über dem Westportal der Pfarrkirche. Er ist aus Natursteinmauerwerk errichtet, das oberhalb der Glockenstube mit der späteren Erhöhung aus den 1770er-Jahren in Ziegelbauweise übergeht, wobei der Grundriss dann achteckig eingezogen ist.
Der hohe Kirchturm wurde im Jahr 1480 auf nahezu quadratischer Grundfläche errichtet und steht über dem Westportal der Pfarrkirche. Er ist aus Natursteinmauerwerk errichtet, das oberhalb der Glockenstube mit der späteren Erhöhung aus den 1770er-Jahren in Ziegelbauweise übergeht, wobei der Grundriss dann achteckig eingezogen ist.








