Die Johanniskirche zu Soltau im Heidekreis wurde 830 als kleiner Holzbau erbaut. 1463 wurde an selber Stelle ein Steinbau errichtet, welcher 1597 erweitert wurde. 1755 wurde dieser Bau aufgrund zu geringer Größe für das stetig wachsende Soltau abgerissen und durch eine monumentalen barocken Saalkirche einige Meter weiter nördlich ersetzt. Der 68 Meter hohe Turm kam 1849/50 dazu. Nach einem verheerenden Brand, welcher die Kirche bis auf die Außenmauern zerstörte, wurde sie 1908 wieder aufgebaut und 1972 verkleinert.
Mit dem Turmbrand gingen auch die vier alten Glocken aus den Jahren 1461, 1742 bzw. dem Mittelalter zugrunde. Aus dem Altbestand goss die Glockengießerei Radler in Hildesheim 1907 ein monumentales Großgeläut, welches sich bis heute erhalten hat. Die beiden größten Glocken mussten 1942 abgegeben werden, kehrten aber zurück. Somit hängt heute die größte erhaltene Glocke der Gießerei in Soltau. Die gesamte Anlage ist, Klöppel ausgenommen, komplett im Originalzustand anzutreffen.
Mit dem Turmbrand gingen auch die vier alten Glocken aus den Jahren 1461, 1742 bzw. dem Mittelalter zugrunde. Aus dem Altbestand goss die Glockengießerei Radler in Hildesheim 1907 ein monumentales Großgeläut, welches sich bis heute erhalten hat. Die beiden größten Glocken mussten 1942 abgegeben werden, kehrten aber zurück. Somit hängt heute die größte erhaltene Glocke der Gießerei in Soltau. Die gesamte Anlage ist, Klöppel ausgenommen, komplett im Originalzustand anzutreffen.








