Die Anfänge der Kirche liegen im Dunkeln. Um das Jahr 1000 wird Kirche und Ort genannt. 1493 wird die Kirche unter Mithilfe des Abtes von Tegernsee als Grundherr nach einem Brand (1490) in gotischem Stil neu aufgebaut. Unter dem Tegernseer Abt Quirinus Millon wurde 1704-1711 die Kirche vollkommen erneuert.
1809 schlug der Blitz in den Kirchturm ein. Der Schaden wurde von zwei Holzkirchner Meistern repariert und mit einer Doppelzwiebelhaube versehen.
1830 wurden am Turm große Risse festgestellt, und man befürchtete seinen Einsturz. Auf Anordnung der Regierung musste er abgetragen werden.
1838 wurde der Grundstein für den neuen Turm weiter nach Norden gelegt, denn die Kirche wurde nach Westen um zwei Joche (= 6 ½ m) verlängert. Der Turm bekam ein vierseitiges Pyramidendach und die Kirche zwei neue Eingänge. Die schönen Fresken in der Kirche wurden übertüncht. 1840 kamen die Glocken wieder auf den Turm.
1857 erhielt der Turm (nachdem Holzkirchen 1855 zur selbständigen Pfarrei erhoben, also von Hartpenning abgetrennt worden war) eine um 6,6m höhere Spitze und wurde mit Schieferplatten gedeckt.
1882-86 wurde die Barockausstattung leider entfernt (die beiden schönen Rokokofiguren St. Quirin und Florian kamen nach Föching) und die Kirche zu ihrem großen Nachteil neuromanisch ausgestattet und ausgemalt.
Im Turm von St. Laurentius befinden sich insgesamt fünf Glocken. Das Geläut hängt seit Ende 2025 in einem Holzglockenstuhl, Holzjochen. Das Quintett bildet die Tonlinie eines ausgefüllten Molldurquintetts.








