Die Geschichte der evangelischen Jacobikirche im Stadtteil Kirchrode der Stadt Hannover lässt sich bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Der mittelalterliche Turm bewahrt in seinem östlichen Teil das einzige noch sichtbare Zeugnis von größeren Umbaumaßnahmen des 14. oder 15. Jahrhundert. An das zugehörige Kirchenschiff mit flacher Holzbalkendecke wurde Ende des 15. Jahrhundert ein länglicher, 5/8-geschlossener eingewölbter Chor angebaut. Am 4. November 1944 zerstörte eine Luftmine die Kirche bis auf Turm und Außenmauern. In vereinfachter Form wurde die Kirche zunächst schrittweise bis Mitte der 1950er Jahre wiederhergestellt.
Der Turm trägt vier Bronzeglocken der Glockengießerei Rincker aus Sinn. Die kleinste Glocke wurde bereits 1984 zum ursprünglichen Stahlgeläut des Bochumer Vereins aus dem Jahr 1923, als Ergänzung hinzugegossen. 1997 tauschte man das Stahlgeläut vollständig aus und goss drei weitere größere Glocken bei Rincker. Alle Glocken hängen in einem Holzglockenstuhl an geraden Holzjochen.
Der Turm trägt vier Bronzeglocken der Glockengießerei Rincker aus Sinn. Die kleinste Glocke wurde bereits 1984 zum ursprünglichen Stahlgeläut des Bochumer Vereins aus dem Jahr 1923, als Ergänzung hinzugegossen. 1997 tauschte man das Stahlgeläut vollständig aus und goss drei weitere größere Glocken bei Rincker. Alle Glocken hängen in einem Holzglockenstuhl an geraden Holzjochen.








