Die 1301 gebaute, heute mit Krempziegeln bedeckte Saalkirche, besteht aus einem Langhaus aus romanischer Zeit, das ursprünglich nur aus Feldsteinmauerwerk bestand. Mit der Vergrößerung der Fenster wurden die Wände mit Backsteinen umrahmt. Der quadratische Glockenturm wurde erst in der Zeit der Gotik als Backsteinbau hinzugefügt und ist mit einem überstehenden Pyramidendach bedeckt, dass auf Knaggen ruht. Auf jeder Seite verfügt er über je zwei rundbogige Klangarkaden in spitzbogigen Blenden. Der eingezogene, verputzte, polygonale Chorraum und die Sakristei wurden erst 1910 errichtet. Gleichzeitig wurde im Kirchenschiff ein Tonnengewölbe eingezogen.
Der schmucklose Altar wurde im 17. Jahrhundert geschaffen. Die Orgel mit fünf Registern, einem Manual und Pedal, wurde 1912 durch die Orgelbauer Fürtwängler und Hammer gebaut und im Jahr 1986 durch ein Werk von Martin Haspelmath ersetzt.Die dreiseitige Empore bietet den Platz für die Orgel und weitere Bankreihen für die Gläubigen.
Die Glocke aus dem Jahr 1687 ist ein wertvolles Zeugnis der damaligen Gusskunst.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








