Evang. Kirche in Trebel im Wendland


Beschreibung

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Auf einem flachen Hügel mitten im Ort und umgeben von einem weitläufigen Friedhof, steht die Kirche von Trebel. Sie wurde im 12. Jahrhundert von Mönchen des Klosters Diesdorf in der Altmark errichtet. Die Feldsteine wurde mit Karren vom Elbtal zum Bauplatz der Kirche gebracht und sind von beachtlicher Größe. Zeitweise war das Gebaäude auch Wehrkirche, die Menschen, Tieren und dem täglichen Bedarf einen Unterschlupf gab, wenn Feinde das Dorf belagerten. Seit dem Jahr 1694 steht die Kirche unter dem Patronat der Herren von Bernstorff. 
 
Beachtlich sind die Ausmaße der Kirche: Sie ist 35 Meter lang, 20 Meter breit und verfügt über bis zu einen Meter dicke Mauern. Im Innern bedeckt eine Holzdecke mit Voluten den Raum. Eine dreiseitige Empore, die von Holzstützen getragen wird, bietet Platz für die Orgel und Sitzgelegenheiten für die Gottesdienstgemeinde.
Der Altar trägt eine Frontbemalung aus echtem Dukatengold. Ein Abendmahlsbild und weitere Darstellungen mit Szenen aus der Leidensgeschichte Jesu und seiner Auferstehung zieren den Altar. Die Altarleuchter stammen aus dem Jahre 1650. Das Lesepult wurde im 17. Jahrhundert geschaffen. Die Kanzel stammt aus dem Jahr 1717.
Die Orgel wurde von Johann Georg Stein in den Jahren 1775 bis 1777 erbaut und seither nie verändert! Somit bietet sich dem Organisten und Hörer ein vollständig erhaltenes Orgelwerk.
 
Der Turm trägt drei Glocken, die in der Melodielinie des Gloria erklingen. Die Glocke von 1815 wurde 1970 durch zwei Glocken ergänzt. Alle drei Glocken harmonieren sehr gut miteinander.
Bereits 1616 gab es einen Fachwerkturm, der später abgerissen werden musste. Von 1750 bis 1753 wurde der heutige Dachreiter erichtet.
 
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!

Karte

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29494 Trebel im Wendland, Johann-Georg-Stein-Weg 2, Deutschland


Plenum
g'-Terzett (Gloria)

Übersicht Glocken

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Glocke 1 Glocke 2 Glocke 3
Giesser: Franz Otto Nachfahren, Bremen- Hemelingen Johann Dietrich Bieber, Hamburg Franz Otto Nachfahren, Bremen- Hemelingen
Gussjahr: 1970 1815 1970
Material: Bronze Bronze Bronze
Ø MM: 1028 940 770
Gewicht KG: 713 500 770
Nominal: g' a' c''
Glockeninschriften
und Glockenzier:


Glocke 1

g'
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Giesser:
Franz Otto Nachfahren, Bremen- Hemelingen
Gussjahr:
1970
Material:
Bronze
Ø MM:
1028
Gewicht KG:
713
Nominal:
g'
Glockeninschriften
und Glockenzier:

Glocke 2

a'
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Giesser:
Johann Dietrich Bieber, Hamburg
Gussjahr:
1815
Material:
Bronze
Ø MM:
940
Gewicht KG:
500
Nominal:
a'
Glockeninschriften
und Glockenzier:

Glocke 3

c''
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Giesser:
Franz Otto Nachfahren, Bremen- Hemelingen
Gussjahr:
1970
Material:
Bronze
Ø MM:
770
Gewicht KG:
770
Nominal:
c''
Glockeninschriften
und Glockenzier:

Plenum

g'-Terzett (Gloria)
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Nominal:
g'-Terzett (Gloria)



Bilder

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Bildergalerie - Urheber: Museum Das Alte Zollhaus, Hitzacker
Bildergalerie - Urheber: Museum Das Alte Zollhaus, Hitzacker
Bildergalerie - Urheber: Museum Das Alte Zollhaus, Hitzacker


Videos

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