Der Beginn der Christianisierung der heutigen Region Wendland wird auf die Zeit um das Jahr 1250 geschätzt. Einige Kirchen im Wendland bzw. deren Vorgängerbauten waren jedenfalls zu dieser Zeit bereits errichtet. Eine erste Kirche in Rebenstorf wird im Jahr 1385 urkundlich erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die ganze Ortschaft mitsamt der Kirche zerstört. Danach wurde wieder alles aufgebaut. Für die Zeit von 1690 bis 1710 ist eine gründliche Renovierung der Kirche belegt. 1834 brannte diese Kirche nieder. Nur der Glockenturm blieb erhalten und ist somit bis auf den heutigen Tag der älteste Teil der Kirche. Das Kirchenschiff wurde bis 1839 wieder errichtet.
Der Turm besteht aus Feldsteinen, wie es in dieser Region vielfach der Fall ist. Das Kirchenschiff ist ein Backsteinbau, der auf den Feldsteinfundamenten des Vorgängerbaus errichtet ist. Das Kirchenschiff ist verputzt, während der Feldsteinturm nicht verputzt ist.
Der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten. Ein roh behauenes Kreuz aus Eichenbalken an der Altarwand zieht die Blicke auf sich.
Um die Kirche herum befindet sich ein Friedhof, auf dem seit den 1980er- Jahren jedoch keine Beerdigungen mehr stattfinden.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








