Die Petruskirche ist Neu Darchau liegt etwas erhöht in der Mitte des Ortes. Wegen der umstehenden Bäume und Pflanzen ist die Kirche jedoch nur von Norden und Nordosten sichtbar. Der Apostel Petrus wurde als Kirchenpatron gewählt, weil es entlang der Elbe viele Fischer und Schiffer gab. Petrus ist der Schutzpatron der Fischer. Diese Tradition geht auf das Neue Testament zurück, wo Jesus den Apostel Petrus zum "Menschenfischer" macht.
Die Petruskirche ist ein einfach gehaltenes Kirchenbauwerk in Ziegelbauweise mit einem gewöhnlichen Ziegeldach und einem Spitzturm mit Kupferverkleidung.
In ihrem Inneren ist die Kirche schlicht gehalten. Die Wände sind weiß gestrichen und bilden damit einen wunderbaren Kontrast zu den farbigen Bleiglasfenstern. Je nach dem wie die Sonne durch die Scheiben scheint, werfen die Fenster ihre Farben über die Wände. Die Kirchenfenster drücken sich in Farben und Formen aus. Darstellungen bestimmter Personen oder biblischer Geschichten sind nicht vorhanden.
Der schlichte Altar stammt aus dem Jahre 1961 und das Kruzifix darauf aus dem Jahre 1963. Die ebenfalls schlicht gehaltene Kanzel stammt aus der selben Zeit und ist mit Blickrichtung zum Altar an der Wand angebracht. Desweiteren gehört ein Taufstein aus dem Jahre 1961 zur Ausstattung. Es handelt sich um ein Bronzebecken auf einem Holzständer. Auf dem Altar ist ein Bronzerelief zu sehen, dass das Letzte Abendmahl zeigt.
Die Orgel steht auf der Westempore.
Im Turm läuten zwei Glocken aus dem Jahre 1961, die im Tonabstand einer kleinen Terz erklingen.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








