Die Kirche von Gülden wird erstmals urkundlich erwähnt im Lüneburger Pfründenregister von 1534. Seinerzeit war es noch eine Kapelle, die wohl als Filiale zu Hitzacker gehörte. Zusammen mit Riebrau bildete Gülden schon 1543 eine Gemeinde. Aufgrund von Streitigkeiten mit dem damaligen Pfarrer, vergruben die Bürger ihre Kirchenglocke, sowie den Kelch und das Kruzifix. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche von Gülden zerstört. Die Kirchengemeinde Gülden und Riebrau war arm und die Chroniken sind sehr dürftig, was die Informationen angeht. So sind auch zum Neubau der Kirche in Gülden keine Unterlagen vorhanden.
Die heutige Kirche wurde 1787 errichtet und dürfte die Dritte sein. Diese Vermutung ergibt sich, wenn man davon ausgeht, dass die erste Kapelle und eine zweite Kirche ebenfalls im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurden.
1953 wurde die Kirche vergrößert. Der massive Anbau an die Fachwerkkirche brachte allerdings nicht sehr viel mehr Sitzplätze, weil die Seitenemporen entfernt wurden. 2004 wurde dann eine statische Sanierung des Dachstuhls nötig und die Kirche wurde farblich neu gefasst.
Das Kircheninnere wird durch den Kanzelaltar, die Patronatslogen und die Holzsäulen geprägt.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








