Der Ort Damnatz ist vermutlich in der Zeit zwischen 1360 und 1450 entstanden und wird erstmal erwähnt mit dem Namen "Dompnatze". Eine Kirche wird im Jahr 1385 erstmals schriftlich erwähnt. Heutige Kirche wurde im Jahr 1617 errichtet und wurde mehrfach geplündert, blieb aber in ihrer Bausubstanz unzerstört. Die Reformation wurde im Jahre 1527 eingeführt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zerstört und 1650 wieder besiedelt.
Der Innenraum ist in Rottönen gehalten. Die aus dem Jahre 1650 stammende Kanzel zeigt die vier Evangelisten, das Altarbild zeigt Jesus Christus am Kreuz als Quelle des Lebens. Der Taufstein ist mit der Altarschranke verbunden. Die Ausstattung der Kirche stammt aus der Zeit des Wiederaufbaus der Kirche nach dem Dreißigjährigen Krieg.
Der rechteckige Glockenturm aus der Zeit um 1813 überragt das Kirchengebäude nicht, er trägt eine historische Glocke aus dem Jahr 1664.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








