Nach dem 1619 die Saline in Traunstein gegründet war, wurde auf Befehl von Kurfürst Maximilian I. in den Jahren 1630/1631 auf Kosten der kurfürstlichen Hofkammer die Salinenkirche errichtet. Ausgeführt wurde der Sakralbau von Stadtmaurermeister Wolf König und Stadtzimmermeister Wolf Hueber nach Plänen von Isaak Bader. Die Weihe der Kirche erfolgte am 14. September 1671 durch den Chiemseer Bischof Johann Franz Graf von Preysing. Die Salinenkapelle liegt in der „Au“, der früheren selbständigen Hofmark Au, südlich unterhalb der Traunsteiner Altstadt. Umgeben ist die Kirche von vielen historischen Gebäuden des denkmalgeschützten Gesamtensembles aus der Salinenzeit (1619 bis 1912).
Im Turm befinden sich zwei Glocken, die im Tonabstand einer kleinen Terz erklingen. Die große Glocke stammt ursprünglich aus dem Kloster Seeon. Die Glocken läuten an geraden Holzjochen in einem Holzglockenstuhl.








