Der Ort Clenze ist in der Zeit von 700-800 n. Chr. als bäuerliche Ansiedlung der älteste Ort im Wendland. In der ersten urkundlichen Erwähnung, die aus dem Jahre 956 stammt, wird der Ort als "Klinizua" genannt.
Der Besitz des Ortes wechselte im Lauf der Jahrhunderte immer wieder zwischen Klöstern und adligen Familien.
Schon im Jahr 1325 ist eine Kirche vorhanden. Die Reformation wurde im Jahre 1527 eingeführt. Bei der ersten Kirche handelte es sich um eine Feldsteinkirche mit Ziegelmauerwerk. Der Turm ist im Jahr 1827 abgebrannt und die Kirche war allgemein in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Die heutige Kirche aus Backsteinmauerwerk wurde im Jahr 1856 eingeweiht.
Zur Innenausstattung gehören eine neugotische Kanzelwand aus der Bauzeit der Kirche und ein neugotischer Taufstein. Außerdem ist die Kirchendecke mit Ornamenten ausgemalt. In einem Orgelprospekt von Johann Andreas Engelhardt in Herzberg wurde ferner ein Orgelneubau der Firma Schuke in Berlin aus den Jahren 1968- 1970 eingefügt.
Der quadratische Westturm mit seinem oktogonalen Glockengeschoss trägt drei Glocken aus der Nachkriegszeit. Das Geläut erklingt in der Melodielinie des Te Deum.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








