Die Kirche wird bereits 1315 erwähnt, sie war zunächst Teil der Hachinger Urpfarrei St. Stephan in Oberhaching. Um 1500 wurde das Kirchenschiff verlängert, der Kirchturm erhöht und der Bau gotisiert und ab 1615 barockisiert. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts war das Gnadenbild der Heiligen Familie, das sich damals im linken Seitenaltar befand, das Ziel einer regional verbreiteten Wallfahrt. In den Jahren von 1855 bis 1885 wurde der Kirchenbau renoviert und neuromanisch ausgestattet. 1922 wurde die Gemeinde zur Pfarrgemeinde erhoben.
Im wuchtigen Chorturm befinden sich insgesamt vier Glocken. Die drei großen Stahlglocken bilden das Hauptgeläut in der Tonlinie eines Durdreiklangs. Die historische Glocke, 1599 gegossen, wird nur solistisch verwendet. Das Geläut hängt in einem alten Holzglockenstuhl, die drei Stahlglocken läuten an gekröpften Stahljochen, die Bronzeglocke läutet an einem geraden Holzjoch.








