Das Dorf ist seit dem 13. Jahrhundert urkundlich belegt.
Im Jahr 1563 wurde eine erste Kirche aus Holz errichtet.
Die Heutige Kirche wurde in den Jahren 1592 bis 1595 im Stil der Weserrenaissance erbaut. Bei der Kirche handelt es sich um einen rechteckigen Ziegelbau auf Feldsteinfundamenten. Die Sakristei wurde in Fachwerkbausweise angefügt. An Ost- und Westgiebel findet sich eine einfach ausgeführte Pilastergliederung.
Im ihrem Inneren fällt besonders das üppig bemalte, hölzerne Tönnengewölbe auf, dass Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zeigt. Ferner finden sich Medaillions von den 12 Propheten des Alten Testamentes und den 12 Aposteln des Neuen Testamentes, sowie Wappenschilder.
Die Emporen sind mit Darstellungen aus dem Leben Jesu bemalt. Solche Darstellungen nannte man "Armenbibel", weil die Menschen damals nicht lesen konnten und sich so an den Bildern orientieren konnten.
Der Taufstein stammt aus der Zeit um das Jahr 1595.
Der Dachreiter in Fachwerkbauweise trägt eine Läuteglocke.
Am Turmhelm des Dachreiters ist unter einem Erker noch eine Uhrschlagglocke aus dem Jahr 1654 angebracht. Sie erklingt im Ton g'' hat einen Durchmesser von 470mm und ein gewicht von 52kg. Eine Tonaufnahme ist nicht vorhanden.
Das Museum "Das Alte Zollhaus" in Hitzacker erstellte zusammen mit einem Bewohner des Weidenhofes der Stiftung Irene in Hitzacker, einer Lebens- und Wohngemeinschaft spezialisiert für erwachsene Menschen mit Autismus, ein Audiokataster der Kirchenglocken im Wendland und darüber hinaus. Diese Audio- Dateien wurden dem Projekt #createsoundscape freundlicherweise zu Verfügung gestellt!








