Die Pfarrkirche St. Georg wurde in den Jahren 1906 bis 1908 errichtet. Das Sichtziegelmauerwerk (Blankziegelbau) nimmt den neuromanischen Stil auf und verleiht der Kirche ein feierliches Äußeres. Dieser Stil ist in der Region im Münchner Umland selten anzutreffen. Der Innenraum der Kirche wird geprägt von umgehenden Wandmalereien, sowie einem Hochaltar, zwei Seitenaltären und einer Kanzel. Stilistisch wirken diese Ausstatungsstücke wie eine Mischung aus Barock und Jugendstil.
Im 41 Meter hohen Turm der weithin sichtbaren Kirche befinden sich insgesamt fünf Glocken. Die vier größeren Glocken bilden das Hauptgeläut in der Melodielinie des Salve Regina. Diese vier Glocken hängen an geraden Stahljochen in einem Stahlglockenstuhl. Eine Ebene höher hängt die fünfte Glocke, die nur solistisch als Sterbeglocke verwendet wird. Sie wird noch von Hand geläutet und hängt in einem Holzglockenstuhl.








