Die Kirche wurde 1934 in nur acht Monaten Bauzeit nach Plänen von Hans Döllgast errichtet. Besondere Bedeutung erlangte Heilig Blut durch die Widerstandskämpfer Pater Alfred Delp SJ und Hermann Josef Wehrle, die bis zu ihrer Verhaftung 1944 Seelsorger in der Pfarrei waren. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt. Ihr Wiederaufbau begann 1950, ebenfalls unter Leitung von Hans Döllgast. Anstelle des früheren Spitzturmes wurde ein neuer Turm mit Satteldach errichtet, der Glockenstuhl wurde dabei höher gesetzt.
Von Anfang August 1951 bis Ende September 1952 war Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., Kaplan in Heilig Blut, woran seit 2009 die Gestaltung des Eingangsportals der Kirche erinnert.
Im Turm von Hl. Blut läuten vier Glocken in einem Stahlglockenstuhl, an geraden Stahljochen. Das Geläut bildet die Tonlinie eines ausgefüllten Mollmotivs.








