Die ältesten Spuren der Pfarrkirche St. Peter und Paul gehen auf die Zeit um 600 n. Chr. zurück. Die heutige Kirche wurde 1936/ 1637 unter Einbeziehung des spätgotischen Chores der Vorgängerkirche errichtet. Sehenswert sind vor allem der spätgotische Chor, der seit 1987 als Werktagskapelle genutzt wird.
Unter den bisher bekannten Kirchenbauten des Frühmittelalters in Bayern nimmt Aschheim eine Sonderstellung ein. Anhand der Emmeramsvita ist Aschheim als erster Begräbnisort des Missionars belegt. Gleichzeitig ist dort mit St. Peter das Patrozinium der ersten Kirche am Ort erwähnt – ein seltener Fall für diese Zeit. Die Patroziniumserweiterung auf St. Peter und Paul ist erstmals 1524 bezeugt.
Im Turm der Pfarrkirche befinden sich vier Bronzeglocken, die in einem Stahlglockenstuhl an Stahljochen läuten. Das Glocken-Quartett bildet die Melodielinie eines Westminster-Motivs.








