Bei der schönen Einhardbasilika St. Marcellinus und St. Petrus prägt des Ort Seligenstadt. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika mit Bausubstanz aus der Zeit der Romanik, der Gotik, des Barock und der Neoromanik. Die ältesten Teile des Kirchenbaus sind aus dem 9. Jahrhundert erhalten. Das Inventar ist hauptsächlich barock. Die Orgel mit 50 Registern auf 3 Manualen und Pedal wurde1978-1981 von Wilbrand in Übach-Palenberg erbaut und 1999 von Mayer in Heusweiler überarbeitet.
Die sechs Glocken hängen auf drei Türme verteilt. Im Südturm hängt im historischen Holzglockenstuhl die große Glocke. Die Glocken 2 bis 5 hängen in einem Stahlglockenstuhl an Stahl- und Holzjochen im Nordturm. Im barocken Holzglockenstuhl hängt als einzige Glocke die kleine Benediktglocke im Vierungsturm, dem sogenannten Engelsturm. Sie ist als Ersatz für eine irreparrable Glocken von 1599, die im Jahre 1999 gegossen wurden. Hierbei wurde ihr ein Klangbild gegeben, welches bewusst an die Rennaissanceglocke erinnern soll. Aus dem „Arbeitskreis Glocke 1599“ gingen die Seligenstädter Glockenfreunde hervor, die sich vorbildlich um sämtliche Glocken der Stadt engagieren.








