Die Kirche Hl. Kreuz ist eine Dorfkirche im Stile spätromanischer Chorturmkirchen. Mitte des 20. Jhd. wurde das sie umgebende kleine Dorf Fröttmaning restlos beseitigt und so steht sie heute als unverbrüchliches Zeichen eines festen christlichen Glaubens in einer künstlich gestalteten Landschaft. Sie ist das älteste Gotteshaus auf Münchner Stadtgebiet und die einzige romanische Kirche Deutschlands mit Bildmotiven, die direkt mit Kalk auf Ziegel gemalt sind. Aus dem Frühchristentum ragt somit die Fröttmaninger Kirche mit einem faszinierenden Bildprogramm in unser Jahrhundert hinein. Von einer schlichten, von den Bewohnern des Dorfes Fröttmaning getragenen Dorfkirche ist sie durch die Arbeit und die Mühen vieler Pfarrangehöriger zu einem verehrten und vielbesuchten Gotteshaus in einer modernen Freizeitumgebung geworden.
Im Chorturm läuten zwei Bronzeglocken im Tonabstand einer kleinen Terz. Das Geläut hängt in einem Stahlglockenstuhl, an geraden Stahljochen. Die beiden Glocken wurden 1984 gegossen, das historische Vorgängergeläut ist wahrscheinlich bei einem Diebstahlversuch zersprungen.








