Der Turm der Michaeliskirche zu Lüneburg beherbergt eine absolute Rarität: Zehn Glocken hängen in ihm, darunter einer der wenigen erhaltenen Glockensätze der Gebr. Bachert aus der Zwischenkriegszeit, zwei schöne Glocken von van Wou und eine romanische Glocke.
Vor dem Ersten Weltkrieg bestand das Geläut aus sieben Glocken in den Tönen b°, es', f', g' van Wou 1492, c' unbezeichnet 1427, d' um 1325 und f'' 4. Viertel 12. Jahrhundert. Bis auf die es', g' und f'' wurden alle Glocken abgegeben. Der verbliebende Torso wurde dann in der Zwischenkriegszeit zu einem charakteristischen ''Skalen-Geläut'' ergänzt - welches sich bis heute komplett erhalten hat. 1975 kam noch eine Glocke hinzu, bis auf Glocke 10 sind alle in ein Stockenklavier eingebunden. Alle Glocken hängen in einem massiven Holzstuhl, die Glocken 1, 3 und 10 an Holzjochen, der Rest an Stahljochen.
In der Turmlaterne hängen noch zwei Schlagglocken: as'-6, 98 cm, 661 kg, Glockengießerei Heidelberg 1976 sowie fis'', 150 kg, um 1200 (Zuckerhutform).
Vor dem Ersten Weltkrieg bestand das Geläut aus sieben Glocken in den Tönen b°, es', f', g' van Wou 1492, c' unbezeichnet 1427, d' um 1325 und f'' 4. Viertel 12. Jahrhundert. Bis auf die es', g' und f'' wurden alle Glocken abgegeben. Der verbliebende Torso wurde dann in der Zwischenkriegszeit zu einem charakteristischen ''Skalen-Geläut'' ergänzt - welches sich bis heute komplett erhalten hat. 1975 kam noch eine Glocke hinzu, bis auf Glocke 10 sind alle in ein Stockenklavier eingebunden. Alle Glocken hängen in einem massiven Holzstuhl, die Glocken 1, 3 und 10 an Holzjochen, der Rest an Stahljochen.
In der Turmlaterne hängen noch zwei Schlagglocken: as'-6, 98 cm, 661 kg, Glockengießerei Heidelberg 1976 sowie fis'', 150 kg, um 1200 (Zuckerhutform).








