Der kurfürstliche Salz- und Zollbeamte Friedrich Nockher stellte 1711 ein Kreuz auf. Im Jahre 1718 stiftete er sieben Wegkapellen dazu und errichtete die volkskundlich interessante "Heilige Stiege". Sie stand ursprünglich unter freiem Himmel, später überbaute man sie und setzte die malerische Hauptkirche davor. 1726 wurde die Kirche geweiht. Vom Ölberg (1895) führt der Anstieg an den fünf Kreuzwegkapellen (1926), dem Golgotahügel mit der Kerkerkapelle von 1735 und der Kreuzigungsgruppe des 18./19. Jahrhunderts zur Kreuzkirche, von der man einen herrlichen Ausblick ins Isartal hat.
In den beiden Türmen der Kalvarienbergkirche läuten vier Glocken in der Melodielinie eines Durakkords. Glocke 1 befindet sich im Westturm, die Glocken 2-4 hängen im Westturm. In beiden Türmen sind Glockenstühle und Joche aus Stahl.
Seit dem Weggang der Franziskaner ist es ruhig geworden um die Kirche, so dass die Glocken nur noch selten zu hören sind.








