Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand im Süden von Bad Tölz ein neuer Stadtteil, die "Karwendelsiedlung". Flüchtlinge und Industriearbeiter der nahe gelegenen Fabrik bekamen Grundstücke für kleine Eigenheime.
In jüngerer Zeit entstand die Wohnsiedlung "Oberes Griesfeld". Bald wurde die Errichtung einer zweiten Pfarrkirche nötig, die der Tölzer Architekt Fritz Strunz 1960 erbaute. Der freistehende Turm, den die stimmungsvolle Werktagskirche mit dem Hauptgebäude verbindet, gibt dem südlichen Stadtteil seine Mitte.
In freistehenden Campanile läuten insgesamt fünf Bronzeglocken wovon die vier größten (aus dem Jahr 1961) das Hauptgeläut bilden. Das Geläut erklingt in der Melodielinie des Salve Regina. Zusätzlich befindet sich noch eine Sterbeglocke auf dem Turm (sie ist leider kaum zugänglich und trägt auch kein Gießerzeichen). Das Geläut hängt in einem Stahlglockenstuhl an geraden Stahljochen. Bemerkenswert ist auch noch die Sakristeiglocke der Pfarrkirche. Sie wurde im Jahre 1601 von Sixtus Steger gegossen (Durchmesser 311 mm - Ton e'''). Diese Glocke hing in früherer Zeit auf dem Turm der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt.








