Die im Jahr 1987 von dem Limburger Bischof Kamphaus eingeweihte Kirche St. Marien in Liederbach verfügt über ein vierstimmiges Geläute, welches im Jahr 1996 von der Glockengießerei Rincker in Sinn gegossen wurde. Der im Jahr 1995 errichtete Campanile setzt einen städtebaulichen Akzent und beherbergt die Glocken in einem Holzglockenstuhl. Mit der Glockenweihe fanden die umfangreichen Baumaßnahmen einen würdigen Abschluss.
In der Melodielinie erklingt das sogenannte Idealquartett. Dieses beinhaltet die dreistimmigen, gregorianischen Zitate des Te Deum- (c – es - f) und des Gloriamotivs (b – c – es). Durch die gewählten schweren bis sehr schweren Rippen haben schon die Einzelglocken erstaunlich viel Charakter und musikalische Aussagekraft.
Die Chronogramme der Inschriften wurden von dem Gemeindemitglied Hans Anton Wittemann in lat. Sprache wurden verfasst.








