Im 99,97 Meter hohen, erhabenen Westturm des Nikolaidoms zu Greifswald hängt seit einigen Jahren ein siebenstimmiges Geläut, welches somit eines der umfangreichsten in Mecklenburg- Vorpommern darstellt.
Die klangschöne Nikolausglocke von 1568 zersprang und wurde 1856 mit zwei weiteren Glocken umgegossen. Alle drei wurden im Ersten Weltkrieg abgegeben. 1930 wurden als Ersatz drei neue Glocken aufgehängt, welche jedoch im Zweiten Weltkrieg ebenfalls eingeschmolzen wurden. Somit blieb nach dem Krieg nur der Geläutetorso aus der überaus wertvollen Bet- und Professorenglocke sowie der Kindtaufglocke. Zwei 1977 gegossene Glocken von Schilling in Apolda in den Tönen h° und d' harmonierten nicht und wurden an die Petrikirche zu Rostock abgegeben. Ab 2006 wurden dann vier neue Glocken gegossen, um das Geläut wieder eines Domes würdig zu machen. Zudem wurde die ebenfalls erhaltene Uhrschlagglocke ins Geläut integriert. Sie ist heute Glocke 7. Alle Glocken läuten an Holzjochen in einem beeindruckenden Holzglockenstuhl.
Die klangschöne Nikolausglocke von 1568 zersprang und wurde 1856 mit zwei weiteren Glocken umgegossen. Alle drei wurden im Ersten Weltkrieg abgegeben. 1930 wurden als Ersatz drei neue Glocken aufgehängt, welche jedoch im Zweiten Weltkrieg ebenfalls eingeschmolzen wurden. Somit blieb nach dem Krieg nur der Geläutetorso aus der überaus wertvollen Bet- und Professorenglocke sowie der Kindtaufglocke. Zwei 1977 gegossene Glocken von Schilling in Apolda in den Tönen h° und d' harmonierten nicht und wurden an die Petrikirche zu Rostock abgegeben. Ab 2006 wurden dann vier neue Glocken gegossen, um das Geläut wieder eines Domes würdig zu machen. Zudem wurde die ebenfalls erhaltene Uhrschlagglocke ins Geläut integriert. Sie ist heute Glocke 7. Alle Glocken läuten an Holzjochen in einem beeindruckenden Holzglockenstuhl.








