Die Grundsteinlegung zum Franziskanerkloster erfolgte im Jahre 1624. Zwei Jahre später waren die Klostergebäude fertig.
Die verlängerte Kapelle wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zu klein. In den Jahren 1733 bis 1735 wurde die Kirche ohne Glockenturm jedoch mit einem markanten Dachreiter errichtet. Dem franziskanischen Armutsideal entspricht das schlichte Kircheninnere mit einfachen barocken Wandpfeilern, ohne Stuck und Deckenfresken, dafür aber edle Intarsienaltäre mit marmorierten Säulen aus der Klosterwerkstatt. Das Kloster schloss im Jahre 2008 seine Pforten. Im Dachreiter läuten, in einem offen einsehbaren Stahlglockenstuhl, drei Bronzglocken (an Holzjochen). Das Geläut erklingt in der Melodielinie eines Durdreiklangs.








