St. Norbert ist eine römisch- katholische Kirche im Berliner Ortsteil Schöneberg. Die Kirche wurde unter Carl Kühn von 1913 bis 1918 errichtet und 1915 als neue Pfarrei aus der Gemeinde St. Matthias ausgegliedert. Geweiht ist sie dem heiligen Norbert von Xanten. Wie für die Zeit üblich, wählte man einen historisierenden Hybridstil. Gewählt wurde eine neoromanische Formensprache. Die Doppelturmfassade war in die Hauswand der heutigen Dominicusstraße integriert. Der noch erhaltene überkuppelte Kirchenraum zitierte den byzantinischen Rundbau. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt. Im Zuge der verkehrsgünstigen Umgestaltung der Dominicusstraße als Ost-West-Achse wurde die gesamte nördliche Straßenwand abgerissen, darunter auch die noch gut erhaltene Doppelturmfassade der Kirche.
Am 5. November 1961 wurden vier neue Glocken geweiht. Diese sind Christus, der Maria, dem heiligen Apostel Matthias und dem Kirchenpatron St. Norbert geweiht.








