Wahrscheinlich existierte bereits zu Beginn des 8. Jahrhunderts schon eine kleine Eigenkirche des damaligen Dorfadels.
Nach der siegreichen Schlacht gegen die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg 955, wählten die Königsdorfer aus Dankbarkeit Sankt Laurentius zum Kirchenpatron. Vor dieser Zeit war es angeblich der heilige Bartholomäus. Nach den Ungarneinfällen galt Königsdorf als die Mutterkirche des ganzen Isarwinkels mit 11 Filialen.
Nach der siegreichen Schlacht gegen die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg 955, wählten die Königsdorfer aus Dankbarkeit Sankt Laurentius zum Kirchenpatron. Vor dieser Zeit war es angeblich der heilige Bartholomäus. Nach den Ungarneinfällen galt Königsdorf als die Mutterkirche des ganzen Isarwinkels mit 11 Filialen.
Der im Kern spätotische Bau wurde 1785 barockisiert.
Im Turm befinden sich heute insgesamt fünf Glocken, die sich wie folgt verteilen: In der unteren Glockenstube (quadratischer Teil des Turms) hängen die beiden großen Glocken in einem alten Holzglockenstuhl. In der oberen Glockenstube (Oktogon) befinden sich die Glocken 3 und 4, ebenfalls in einem alten Holzglockenstuhl. Das Hauptgeläut erklingt in der Melodieline des Gloria bzw. Te Deum. Die Sterbeglocke hängt ebenfalls im oberen Teil des Turms, allerdings in einer Schallöffnung. Die Sterbeglocke wird nur bei der Bekanntgabe eines Sterbefalls (mit Seil) geläutet. Das Alter der "kleineren" Marienglocke kann nicht genau bestimmt werden, sie wurde wahrscheinlich 1402 oder 1442 gegossen.
Sehenswert ist auch die alte, mechanische Steuerung der Turmuhr, die liebevoll vom Mesner gewartet und täglich aufgezogen wird.








