Das dreischiffige Langhaus in der Form einer römischen Basilika entstand wohl im späten 12. Jahrhundert, da für das Jahr 1171 die Anwesenheit von Bauarbeitern bezeugt ist. 1207 wurde die Kirche durch Brand beschädigt, am 20. Oktober 1212 jedoch wieder „zu der Ehr der Dreifaltigkeit, Mariae der Himmelkönigin und sanct Castls“ geweiht. Aus dieser Zeit stammen auch das romanische Hauptportal und der stattliche Turm mit seiner reichen architektonischen Gliederung, der zusammen mit dem Turm der benachbarten alten Pfarrkirche St. Johann die Stadtsilhouette prägt. Das Mittelschiff wurde nie eingewölbt, sondern besitzt eine mehrfach erneuerte Flachdecke.
1468 legte Herzog Ludwig der Reiche von Bayern- Landshut den Grundstein zu einem neuen Chor in spätgotischem Stil, der in seiner Höhe weit über das alte Langhaus hinausragt und im Inneren durch seine Lichtfülle im Kontrast zum dunklen Langhaus steht. An die Grundsteinlegung erinnert eine Inschrift an der Chorscheitelblende hinter dem Hochaltar.
1468 legte Herzog Ludwig der Reiche von Bayern- Landshut den Grundstein zu einem neuen Chor in spätgotischem Stil, der in seiner Höhe weit über das alte Langhaus hinausragt und im Inneren durch seine Lichtfülle im Kontrast zum dunklen Langhaus steht. An die Grundsteinlegung erinnert eine Inschrift an der Chorscheitelblende hinter dem Hochaltar.
Im Turm befinden sich sieben Glocken, von denen fünf aus Euphon gegossen wurden. Das Geläut hängt in einem mächtigen Holzglockenstuhl. Alle Glocken läuten an geraden Stahljochen. Die Glocken 1, 2 und 3 hängen in den unteren Gefachen, des Glockenstuhls, die übrigen Glocken läuten in den oberen Gefachen (6+7 im Gegenschwung). Die Glocken von St. Kastulus und der benachbarten Filialkirche St. Johannes sind aufeinander abgestimmt.








