Nachdem die "alte" Herz- Jesu- Kirche durch einen Brand vollständig vernichtet wurde, hat die Pfarrei mit ihrer neuen Pfarrkirche einen weltweit beachteten Sakralbau erhalten.
Zwei Raumhüllen werden an ihren Kopfenden jeweils durch große Portale geschlossen: Das Eingangsportal besteht aus 14 Meter hohen Glasflügeln, mit tiefblauen Schriftzeichen aus Kreuzesnägeln, die Textpassagen aus der Johannespassion erzählen, ist von Alexander Beleschenko gestaltet. Die Torflügel sind schwer und mechanisch und geben im geöffneten Zustand den Blick auf den hölzernen Innenraum frei. Das Altarportal aus einem zweilagigen Metallgewebe aus Tombak, entwickelt von den Künstlern Lutzenberger und Lutzenberger, mit der Darstellung eines raumhohen Kreuzes, öffnet sich symbolisch hell leuchtend dem Licht und ist Abbild für die Auferstehung Christi.
Im 37-Meter hohen Campanile läuten fünf Bronzeglocken, in der Melodieline eines Westminster-Motivs (oder Ulmer Adventsgeläut).
Die Glocken besitzen keine Inschriften oder sonstige Verzierungen.








