Das Münster Mariä Geburt verfügt über ein elfstimmiges Bronzegeläut der Glockengießerei Bachert aus dem Jahre 1979 und damit über das größte Nachkriegsgeläut der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Es ist außerdem das größte jemals von der Glockengießerei Bachert in Heilbronn gegossene Gesamtgeläut. Bis zur Anschaffung des neuen Geläuts trug der Südturm 4 Glocken (d'-e'-fis'-a') aus der Glockengießerei Bachert in Kochendorf. Eine dieser Glocken hat in der ehemaligen Klosterkirche des Stiftes Weissenau eine neue Heimat gefunden. Der Nordturm trug bis 1979 keine Glocken. Die neuen Glocken wurden dann bewusst auf beide Türme verteilt. Im Südturm hängen die Glocken 6,9,10 und 11, in deren Melodielinie das Westminstermotiv (Maria zu lieben) erklingt. Diese Glocken hängen noch im alten Holzglockenstuhl von 1806. Die Glocken im Nordturm hängen in einem 1979 errichteten Stahlglockenstuhl, der von außen deutlich sichtbar ist und in dem man die läutenden Glocken gut beobachten kann. Der überwältigende Innenraum des Münsters wurde von Johann M. Fischer entworfen. Errichtet wurde der spätbarocke Bau von 1739 bis 1785. Die Struckturplastiken stammen von den Gebrüdern Feichtmayer. Die weltberühmten Fresken machte der Wangener Franz J. Spiegler.








