Die heutige Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Mülln geht in ihren Anfängen wohl schon auf die Jahrtausendwende zurück und wurde in der Gotik zu einer der prächtigsten und größten Kirchen Salzburgs ausgebaut. Durch ihre imposante Lage am Mönchsbergabhang über der Salzach prägt sie wesentlich das Stadtbild. Der Turm beherbergt ebenfalls ein bemerkenswertes Geläute: Die älteste Glocke stammt wohl noch von einem romanischen Vorgängerbau und könnte die älteste Glocke des Bundeslandes sein. Die große Glocke wurde am Tag der Kriegserklärung des Ersten Weltkriegs gegossen und blieb erhalten. Die restlichen drei Glocken wurden anlässlich des Zweiten Vatikanums angeschafft und verstehen sich auch als Konzilsgeläute. Diese Glocken harmonieren hervorragend mit den beiden historischen Stücken, und das, obwohl für die romanische Glocke kein eigentlicher Nominal benannt werden kann. Die Glocken von Mülln sind eine Zierde für Salzburgs Klanglandschaft!
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Salzburg-Mülln
Beschreibung
Karte
5020 Salzburg Mülln, Augustinergasse 1a, Österreich
Plenum
c'-Quintett
Übersicht Glocken
| Glocke 1 | Glocke 2 | Glocke 3 | Glocke 4 | Glocke 5 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Giesser: | Oberascher Franz II. | Gießerei Oberascher | Gießerei Oberascher | Gießerei Oberascher | |
| Gussjahr: | 1914 | 1963 | 1963 | 1963 | 2. H. 13. Jh. |
| Material: | Bronze | Bronze | Bronze | Bronze | Bronze |
| Ø MM: | 1585 | 1337 | 1192 | 1060 | 650 |
| Gewicht KG: | 2200 | 1350 | 1000 | 650 | 170 |
| Nominal: | c' | es' | f' | g' | nicht ausgeprägt. Höreindruck um b'' |
| Glockeninschriften und Glockenzier: |
Bild: Erzengel Michael, Muttergottes, neubarocke BordürenUmschrift unterhalb des Schlagrings:UNTER MICHAELBEUERNS 50. ABT WOLFGANGS REGIERUNG UND MÜLLNS PRIOR FELIX KOHLA VERWALTUNG WURDE ICH ALS JUBILÄUMS MARIENGLOCKE GEGOSSEN VON FRANZ OBERASCHER IN SALZBURG 1614 - 1914 | Bild: Guter Hirte, GießerzeichenBeischrift: HERR, SEGNE JOHANNES XXIII., DEN OBERSTEN HIRTEN DEINER KIRCHE! | Bild: Hl. Benedikt, GießerzeichenAufschrift auf der Flanke: SALZBURGER KONZILSVÄTER: ERZBISCHOF DR. ANDREAS ROHRACHER U. ABT-PRÄSES MAURUS RIHA DASS DU ALLE GLÄUBIGEN IN EINER KIRCHE ZUSAMMENFÜHREN WOLLEST! (UNIONSKONZIL 1962/63) | Bild: Hl. Augustinus, GießerzeichenBeischrift: HL. GEIST ERNEUERE DEINE KIRCHE IN UNSEREN TAGEN! | unverziert; auffällige Gestaltungsmerkmale sind die große Mittelöse der Henkelkrone, die geringe Schlagringneigung und die große Ähnlichkeit der Silhouette mit Glocken aus dem 13. Jh. (Bludesch/Zitz, Haimburgerberg). |
Glocke 1
c'
Giesser:
Oberascher Franz II.
Gussjahr:
1914
Material:
Bronze
Ø MM:
1585
Gewicht KG:
2200
Nominal:
c'
Glockeninschriften
und Glockenzier:
und Glockenzier:
Bild: Erzengel Michael, Muttergottes, neubarocke BordürenUmschrift unterhalb des Schlagrings:UNTER MICHAELBEUERNS 50. ABT WOLFGANGS REGIERUNG UND MÜLLNS PRIOR FELIX KOHLA VERWALTUNG WURDE ICH ALS JUBILÄUMS MARIENGLOCKE GEGOSSEN VON FRANZ OBERASCHER IN SALZBURG 1614 - 1914
Glocke 2
es'
Giesser:
Gießerei Oberascher
Gussjahr:
1963
Material:
Bronze
Ø MM:
1337
Gewicht KG:
1350
Nominal:
es'
Glockeninschriften
und Glockenzier:
und Glockenzier:
Bild: Guter Hirte, GießerzeichenBeischrift: HERR, SEGNE JOHANNES XXIII., DEN OBERSTEN HIRTEN DEINER KIRCHE!
Glocke 3
f'
Giesser:
Gießerei Oberascher
Gussjahr:
1963
Material:
Bronze
Ø MM:
1192
Gewicht KG:
1000
Nominal:
f'
Glockeninschriften
und Glockenzier:
und Glockenzier:
Bild: Hl. Benedikt, GießerzeichenAufschrift auf der Flanke: SALZBURGER KONZILSVÄTER: ERZBISCHOF DR. ANDREAS ROHRACHER U. ABT-PRÄSES MAURUS RIHA DASS DU ALLE GLÄUBIGEN IN EINER KIRCHE ZUSAMMENFÜHREN WOLLEST! (UNIONSKONZIL 1962/63)
Glocke 4
g'
Giesser:
Gießerei Oberascher
Gussjahr:
1963
Material:
Bronze
Ø MM:
1060
Gewicht KG:
650
Nominal:
g'
Glockeninschriften
und Glockenzier:
und Glockenzier:
Bild: Hl. Augustinus, GießerzeichenBeischrift: HL. GEIST ERNEUERE DEINE KIRCHE IN UNSEREN TAGEN!
Glocke 5
nicht ausgeprägt. Höreindruck um b''
Giesser:
Gussjahr:
2. H. 13. Jh.
Material:
Bronze
Ø MM:
650
Gewicht KG:
170
Nominal:
nicht ausgeprägt. Höreindruck um b''
Glockeninschriften
und Glockenzier:
und Glockenzier:
unverziert; auffällige Gestaltungsmerkmale sind die große Mittelöse der Henkelkrone, die geringe Schlagringneigung und die große Ähnlichkeit der Silhouette mit Glocken aus dem 13. Jh. (Bludesch/Zitz, Haimburgerberg).
Plenum
c'-Quintett
Nominal:
c'-Quintett
Bilder
Bildergalerie - Urheber: Josef Kral
Bildergalerie - Urheber: Josef Kral
Glocke 1 - Urheber: Josef Kral
Glocke 1 - Urheber: Josef Kral
Glocke 2 - Urheber: Josef Kral
Glocke 2 - Urheber: Josef Kral
Glocke 3 - Urheber: Josef Kral
Glocke 3 - Urheber: Josef Kral
Glocke 4 - Urheber: Josef Kral
Glocke 4 - Urheber: Josef Kral
Glocke 5 - Urheber: Josef Kral
Glocke 5 - Urheber: Josef Kral
Glocke 5 - Urheber: Josef Kral
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