Das den Heiligen Petrus und Paulus geweihte Kloster wurde 1121 als reguliertes Stift gegründet und mit Augustiner- Chorherren besetzt. Es besaß bis vor dem Dreißigjährigen Krieg eine dreischiffige Basilika. Beim Versuch einer Umgestaltung stürzte am 13. November 1628 das ganze Gebäude mit Ausnahme des Hochaltars ein.
Nach dem Vorbild der Michaelskirche in München wurde die Stiftskirche dann von 1630 bis 1635 durch Baumeister Isaak Bader neu erbaut. Die oberen Teile des Turmes errichtete man nach 1659.
Zuletzt bestand hier ein Kloster der Salessianerinnen, das 2014 aufgelöst wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden vier wuchtige Stahlglocken angeschafft, die die Melodielinie des Idealquartetts bilden. Die Glocken läuten an gekröpften Jochen, in einem Stahlglockenstuhl.








