Der Bau der Stadtpfarrkirche St. Rupert wurde durch den starken Zuzug am Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts dringend erforderlich. Die vorherige Pfarrkirche St. Benedikt konnte die Menschen nicht mehr fassen. Während der Außenbau in romanischen Formen gebildet ist, zeigt das Innere eine große Hängekuppel inmitten der vier Kirchengewölbe. Eine neuartige eiserne Dachkonstruktion, die an der die Wölbung aufgehängt ist, ermöglichte die weite Spannung. So folgte der Architekt von Seidl der Vorgabe, größtes Fassungsvermögen mit möglichst niedrigem Kubikmeterpreis zu erreichen.
In den beiden niedrigen Glockentürmen hängen insgesamt fünf Glocken, in eisernen Glockenstühlen.
in der Melodielinie erklingt ein ausgefülltes Molldurquintett. Die große Glocke im h° gehört noch zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche. Sie brauchte in keinem der beiden Weltkriege abgeliefert zu werden.








