Der Architekt Georg Buchner entwarf die Pfarrkirche St. Albert Magnus in München- Freiman gemäß ihrer Doppelfunktion als Pfarr- und Ordenskirche. So ist das nach Osten ausgerichtete Gotteshaus als Hallenkirche mit erhöhtem Chor über der als Werktagskirche gedachten Unterkirche, dem heutigen Dominikus-Saal, konzipiert.
Der 12 m hohe, langestreckte Kirchenraum mit einer Länge von 48m und einer Breite von 16m gibt etwa 500 Gläubigen Platz. Der Turm in der Südostecke mit schlichtem Satteldach hat eine Höhe von 25m. Er beherbergt die Sakristei, darüber die Hauskapelle des Klosters und in der Glockenstube vier mächtige Stahlgussglocken, eines der größten und volltönendsten Geläute der Stadt München.
Die Glocken wurden 1933 vom Bochumer Verein, in der sogenannten Untermoll-Sext-Rippe gegossen. Der Geläut erklingt in der Melodielinie des Idealquartetts. Es handelt sich um das schwerste und tontiefste Stahlgeläut Münchens. Die Glocken läuten an geraden Stahljochen in einem Stahlglockenstuhl.








