In den 1220er Jahren entstand die romanische Abteikirche, die noch den Kern der heutigen Pfarrkirche St. Sebastian in Ebersberg bildet. St. Sebastian besitzt außer der reichen Barock- und Rokokoausstattung – Altäre und Kanzel – auch bedeutende Kunstgegenstände aus älterer Zeit.
Im Chor sind noch Teile des Sebastianszyklus von 1750 erhalten. Die Deckengemälde schuf Franz Seraph Kirzinger nach dem Brand von 1781.
Besonders wertvoll ist die frühbarocke Ausstattung der Sebastianskapelle mit Deckenstuckaturen, Ölgemälden und Marmoraltar (1671). In dessen Zentrum ist das eigentliche Heiligtum ausgestellt, das silberne Büstenreliquiar von 1450 mit der Hirnschale des hl. Sebastian.
Im Turm hängen insgesamt sechs Glocken, von denen die fünf größten (b° d' f' g' a') das Hauptgeläut bilden. Das Geläut erklingt in der Melodielinie eines Durmoll-Motivs. Die kleine Zügenglocke wird nur solistisch verwendet und wird noch von Hand geläutet. Die Glocken läuten in einem mächtigen Holzglockenstuhl. Sehenswert ist auch die historische (mechanisch gesteuerte) Turmuhr, die von den Verantwortlichen der Pfarrei liebevoll gepflegt wird.








