Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Gars am Inn hat eine lange Geschichte. Der Rohbau der Kirche wurde bereits nach einem Jahr vollendet. Am 5. November 1662 erklingen zum ersten Mal die Psalmen zum Chorgebet und die Lieder zum Gottesdienst. Dann aber vergehen Jahrzehnte bis zur Vollendung der Innenausstattung. Ein typisches Beispiel dafür bietet der Hochaltar. Das Altarbild von der Aufnahme Mariens in den Himmel, das von Herzog Albrecht gestiftet und vom Hofmaler Karl Pfleger gemalt wurd, kommt im Jahre 1663 nach Gars am Inn. Der Altaraufbau wird jedoch erst 1696 fertiggestellt. Jetzt sind einheimische Meister am Werk. Was sie vollbringen, ist prachtvoll, aber im Sinn des Barock eher ,,konservativ".
Erst die Seitenaltäre, die im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts erstellt werden, sind in ihrer Gestaltung gelöster und der Pieta-Altar bringt das Rokoko in die Kirche.
Erst die Seitenaltäre, die im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts erstellt werden, sind in ihrer Gestaltung gelöster und der Pieta-Altar bringt das Rokoko in die Kirche.
Die vier Glocken, die sich im rechten Turm befinden, wurden 1722/23 von Johann Matthias Langenegger in München gegossen. Die Stimmungslinie ist etwas verzogen, bildet aber in etwa das Salve-Regina-Motiv ab. Die Glocken läuten an geraden Jochen in einem eisernen Glockenstuhl.








