Der Augburger Dom verfügt über zwei Bronzegeläute. Das sechstimmige Geläut im Südturm besteht aus einer Glocke von 1652, die von Jean Gerard und Tobi de la Paix de la Mothe gegossen wurde, und fünf Glocken aus der Glockengießerei Kuhn-Wolfart aus dem Jahre 1946. In der Melodielinie erklingt ein ausgefülltes Salve-Regina-Motiv in Moll. Im Nordturm befinden sich die historisch bedeutsamen Theophilusglocken, die trotz ihres hohen Alters von fast 1000 Jahren per Hand geläutet werden können. Es handelt sich hier um zwei Bienenkorbglocken, die auf ihrer Haube vier Öffnungen, sogenannte Foramina, zur Erzeugung schellenhafter Nebengeräusche haben. Ihr Guss erfolgte in der Zeit zwischen 1070 und 1075, der Zeit, als die Domtürme erhöht wurden. Beide Glocken erklingen nur zu besonderen Anlässen.
Die Ursprünge des Domes werden auf das 8. Jahrhundert datiert. Die heutige Anlage entstand im Kern ab 995.
Die Ursprünge des Domes werden auf das 8. Jahrhundert datiert. Die heutige Anlage entstand im Kern ab 995.








